Nebenwirkungen

November 17th, 2009 rmandt Posted in g. Nebenwirkungen No Comments »

Nebenwirkungen roten Reismehls bei Patienten mit verkomplizierter Hyperlipidämie


In allen Studien wurden insgesamt 2.145 Patienten mit KHK, Hypertonus, Diabetes mellitus und anderen Erkrankungen (z.B. Fettleber, Schlaganfall, überlebter Myokardinfarkt) hinsichtlich der Verträglichkeit des roten Reismehls untersucht.

Insgesamt kam es bei 60 Patienten (2.8%) zu {+++}leichten Problemen mit dem Heilmittel. Dies umfasste Sodbrennen/Magenschmerzen nach Einnahme des roten Reismehls auf nüchternen Magen (n=34). Diese Nebenwirkungen konnte z.B. bei den 31 Patienten in der 676 Personen umfassenden Studie von ZHU Riyun et al. (2000) einfach dadurch umgangen werden, dass das Reismehl nach einer kleinen (Zwischen-)Mahlzeit eingenommen wurde. Als diese Umstellung den Pa-tienten empfohlen wurde, verschwanden die Unannehmlichkeiten innerhalb eines Tages.

Wenige Fälle von gastrointestinalen Be-schwerden wie Übelkeit oder Erbrechen bzw. Müdigkeit und Benommenheit wurden ermittelt, waren aber nur kurzzeitiger, vorübergehender Natur und führten nicht zum Absetzen der Arznei. Ernsthafte Nebenwirkungen (z.B. Veränderungen von Leber-/Nierenwerte) oder Auffälligkeiten im Elektrokardiogramm wurden nicht festgestellt.

Rotes Reismehl wurde von der überwiegenden Mehrzahl der Patienten (97.2%) problemlos und ohne irgendeine Nebenwirkung vertragen.

Im Vergleich zur Nebenwirkungsrate von 0.8%, die hyperlipidämische Patienten ohne Zusatzkrankheiten unter Reismehl aufwiesen hatten Patienten mit zusätzlichen Erkrankungen wie KHK, Hochdruck und Diabetes mellitus mit 2.8% eine etwas höhere Problemrate. Da dies jedoch primär auf Magenschmerzen bei Einnahme von rotem Reismehl auf nüchtern Magen beruht, kann von einer deutlichen Erhöhung eigentlich nicht die Rede sein. Da viele Patienten mit Zusatzkrankheiten weitere Arzneien (z.B. gegen Bluthochdruck) auf nüchtern Magen einnehmen, kann es allein durch diesen Umstand zu einer leichten Erhöhung der Nebenwirkungsrate gekommen sein.

Die zugehörigen Daten der einzelnen Studien können in Tabelle 12a-b des Anhanges entnommen werden.

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Einfluss auf Quotienten

November 17th, 2009 rmandt Posted in f. HDL/LDL Quotient No Comments »

Einfluss roten Reismehls auf die Ges.-Chol./HDL- und LDL/HDL-Quotienten bei verkomplizierter Hyperlipidämie


In 24 Studien, in denen rotes Reismehl in einer täglichen Dosis von 3.15 g (3-3-3 Tabletten) verabreicht wurde, konnten aus den angegebenen Gesamtcholesterin- und HDL-Daten der obige Quotient gebildet werden. Es zeigte sich eine Senkung des Quotienten innerhalb von

  • 4 Wochen (8 Studien) um 5-46%,
  • 6 Wochen (3 Studien) um 34-38%,
  • 8 Wochen (9 Studien) um 21-84% und
  • 12 Wochen (4 Studien) um 40-62%.

Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, gelang die Senkung des Gesamtcholesterin/HDL-Quotienten schon nach 4 Wochen Therapie mit rotem Reismehl.

{+++}Quellen von links nach rechts: LIU Zhongying et al. 1997 (n=33), WANG Shaoxia 1997( n=30), YAN Fuxing 1997 (n=20), WANG Yuzhu 1997 (n=26), TIAN Juan 1997 (n=28), YANG Yanhua et al 1997 (n=30), CHEN Song-ming et al. 1997 (n=40), DING MING et al. 1997 (n=23), SONG Dunyun 1997 (n=40),TANG Zhichao et al. 1997 (n=57), GOU Xiaomai et al. 1997 (n=31), ZHOU Ling et al. 1997 (n=46), HUANG Dabi 1997 (n=33), LI Deqiang et al. 1997 (n=44), LI Dexiang et al. 1997 (n=130), ZHU Riyun et al. 2000 (n=676), GAO Chao et al. 1997 (n=50), LIU Hengxiu und LIU Shulan 1997 (n=57), CHEN Song-ming et al. 1997 (n=40), LIANG Raorong et al. 1997 (n=30), REN Haizhou 1997 (n=65), MAO Bangfu und WANG Yinghua 1997 (n=120), HAN Zhen und LI Shengtao 1997 (n=40), WANG Fengzhen et al. 1997 (n=52)

In 19 der 24 Studien war der Ges.-Chol./HDL-Quotient vor Therapiebeginn oberhalb der Norm (< 5.5 Punkte) und konnte in 16 Studien in den Idealbereich von < 5.5 Punkten abgesenkt werden. Dies gelang auch bei besonders hohen Ausgangswerten (z.B. ZHOU Ling et al. 1997 von 15.8 auf 2.5 Punkte innerhalb von 8 Wochen Therapie).

n 11 Studien, in denen rotes Reismehl in einer täglichen Dosis von 3.15 g (3-3-3 Tabletten) verabreicht wurde, konnten aus den angegebenen LDL- und HDL-Daten der obige Quotient gebildet werden. Es zeigte sich eine Senkung des Quotienten innerhalb von

  • 4 Wochen (4 Studien) um 26-64%,
  • 6 Wochen (2 Studien) um 32-81% und
  • 8 Wochen (3 Studien) um 39-72%.

Aus den Studien mit 12wöchiger Dauer war mangels gleichzeitigem Vorliegen von LDL- und HDL-Daten kein LDL/HDL-Quotient errechenbar. Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, gelang die Senkung des LDL/HDL-Quotienten schon nach 4 Wochen Therapie mit rotem Reismehl.

Quellen von links nach rechts: LIU Zhongying et al. 1997 (n=33), YAN Fuxing 1997 (n=20), YANG Yanhua et al 1997 (n=30), CHEN Song-ming et al. 1997 (n=40), GOU Xiaomai et al. 1997 (n=31), ZHOU Ling et al. 1997 (n=46), LI Deqiang et al. 1997 (n=44), LI Dexiang et al. 1997 (n=130), CHEN Song-ming et al. 1997 (n=40), LIANG Raorong et al. 1997 (n=30), WANG Fengzhen et al. 1997 (n=52)

In 4 der 11 Studien war der Quotient vor Therapiebeginn oberhalb der Norm (< 4.3 Punkte) und konnte dann in den Idealbereich von < 4.3 Punkten abgesenkt werden. Dies gelang auch bei besonders hohen Ausgangswerten (z.B. LI Deqiang et al. 1997 von 6.5 auf 3.4 Punkte innerhalb von 8 Wochen Therapie).

Die zugehörigen Daten der einzelnen Studien können in Tabelle 11a-b des Anhanges entnommen werden.

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Blutfettwerte

November 17th, 2009 rmandt Posted in e. Sonstige Blutfettwerte No Comments »

Einfluss roten Reismehls auf die sonstigen Blutfettwerte (Apolipoprotein A1 und B100) bei verkomplizierter Hyperlipidämie


Es gibt nur wenige Studien, die Untersuchungen zum LDL-assoziierten Apolipoprotein B100 (Apo B100) durchführen.

Apo B100 wurde in zwei über 4 Wochen laufenden Therapiestudien mit rotem Reismehl {+++}von 0.89 ± 0.18 g/l auf 0.83 ± 0.14 g/l (LIU Zengying et al.1997) bzw. von 0.93 ± 0.28 g/l auf 0.64 ± 1.1 g/l (YANG Yanhua et al. 1997) abgesenkt. In einer 8wöchigen Studie (ZHU Riyun et al. 2000) kam es von anfänglich 1.02 ± 0.26 g/l nach 4 Wochen zu einem Abfall auf 1.01 ± 0.28 g/l (p > 0.05) und nach 8 Wochen zu einer Reduktion des Apo B100 auf 0.98 ± 0.15 (p < 0.05). In einer 12 Wochen andauernden Studie (REN Haizhou 1997) sank das Apo B100 von 1.7 ± 0.4 g/l auf 1.4 ± 0.4 g/l (p < 0.01).

Angaben über das HDL-assoziierte Apolipoprotein A1 (Apo A1) liegen leider ebenfalls nur in geringem Umfang vor. In der Studie von LIU Zeng-ying et al. (1997) kam es zu einem signifikanten Anstieg von 1.10 ± 0.09 g/l nach vier Wochen auf 1.21 ± 0.13 g/l. Bei YANG Yanhua et al. (1997) stieg das Apo A1 in gleicher Zeit von 1.2 ± 0.4 g/l auf 1.41 ± 0.28 g/l (p < 0.01) an. In der über 8 Wochen laufenden Beobachtung von ZHU Riyun et al. (2000) stieg das Apo A1 von ursprünglich 0.97 ± 0.16 g/l nach 4 Wochen auf 1.11 ± 0.15 g/l (p > 0.05) an. Der Anstieg war erst nach 8 Wochen (1.29 ± 0.18 g/l) statistisch signifikant (p < 0.05). Nach 12 Wochen Therapie mit rotem Reismehl war das Apo A1 bei REN Haizhou (1997) von 1.60 ± 0.19 g/l auf 1.90 ± 0.19 g/l signifikant (p < 0.01) angestiegen.

Insgesamt bewertet kam es in den wenigen Studien, die Untersuchungen über Apolipoprotein A1 und B100 veröffentlichten, mit zunehmender Behandlungsdauer zu signifikanten Anstiegen des HDL-assoziierten Apo A1 und zu signifikanten Reduktionen des LDL-assoziierten Apo B100. Über andere Blutfette (VLDL, Lipoprotein(a)) liegen leider keinerlei Angaben vor, so dass Aussagen über deren Verlauf unter Therapie bei Patienten mit verkomplizierter Hyperlipidämie unmöglich sind.

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HDL Cholesterin

November 17th, 2009 rmandt Posted in d. HDL Werte No Comments »

Einfluss roten Reismehls auf das HDL bei verkomplizierter Hyperlipidämie


In 24 Studien, in denen rotes Reismehl täglich verabreicht wurde, wurde das HDL innerhalb von

  • 4 Wochen (8 Studien) um bis zu 75%,
  • 6 Wochen (3 Studien) um bis zu 33%,
  • 8 Wochen (9 Studien) um bis zu 275%
  • 12 Wochen (4 Studien) um bis zu 64% gesteigert.

Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, erfolgte die Steigerung des HDL bereits nach 4-wöchiger Behandlungsdauer. Deutlich wird ebenso, dass vor allem die stark erniedrigten HDL-Werte sehr gut angehoben werden konnten. In 18 von 24 Studien gelang eine statistisch signifikante Steigerung des HDL.{+++}


Quellen von links nach rechts: LIU Zhongying et al. 1997 (n=33), YANG Yanhua et al. 1997( n=30), WANG Shaoxia 1997 (n=30), TIAN Juan 1997 (n=28), WANG Yuzhu 1997 (n=26), DING Ming et al. 1997 (n=23), CHEN Song-ming et al. 1997 (n=40), SONG Dunyun 1997 (n=40), GUO Xiaomai et al. 1997 (n=31), TANG Zhichao et al. 1997 (n=36), ZHOU Ling et al. 1997 (n=46), HUANG Dabi 1997 (n=33), LI Dexiang et al. 1997 (n=130), LI Deqiang et al. 1997 (n=34), LI Dexiang et al. 1997 (n=130), ZHU Riyun et al. 1997 (n=676), GAO Chao et al. 1997 (n=50), LIU Hengxiu und LIU Shulan 1997 (n=57), CHEN Song-ming et al. 1997 (n=40), LIANG Raorong et al. 1997 (n=30), WANG Fengzhen et al. 1997 (n=52), HAN Zhen und LI Shengtao 1997 (n=25), MAO Bangfu und WANG Yinghua 1997 (n=98), REN Haizhou 1997 (n=60)

Die zugehörigen Daten der einzelnen Studien können im Anhang entnommen werden.

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LDL Cholesterin

November 17th, 2009 rmandt Posted in c. LDL Werte No Comments »

Einfluss roten Reismehls auf das LDL bei verkomplizierter Hyperlipidämie


In 14 Studien, in denen rotes Reismehl täglich verabreicht wurde, wurde das LDL innerhalb von

  • 4 Wochen (4 Studien) um 9-42%,
  • 6 Wochen (3 Studien) um 22-41%,
  • 8 Wochen (5 Studien) um 14-33%
  • 12 Wochen (2 Studien) um 35-43 reduziert.{+++}

Die nachfolgende Abbildung zeigt, dass die Senkung des LDL bereits nach 4-wöchiger Behandlungsdauer erfolgte. Deutlich wird ebenso, dass vor allem die stark erniedrigten HDL-Werte sehr gut angehoben werden konnten. In 13 von 14 Studien gelang eine statistisch signifikante Senkung des LDL.


Quellen von links nach rechts: YAN Fuxing 1997 (n=40), LIU Zhongying et al. 1997 (n=19), YANG Yanhua et al. 1997( n=30), CHEN Song-ming et al. 1997 (n=40), TANG Zhichao et al. 1997 (n=57), SONG Dunyun 1997 (n=40), GUO Xiaomai et al. 1997 (n=31), LI Deqiang et al. 1997 (n=38), LI Dexiang et al. 1997 (n=130), LIANG Raorong und ZHOU Yufang 1997 (n=30), CHEN Song-ming et al. 1997 (n=40), ZHOU Ling et al. 1997 (n=46)

Die zugehörigen Daten der einzelnen Studien können im Anhang entnommen werden.

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Triglyzeride

November 17th, 2009 rmandt Posted in b. Triglyzeride No Comments »

Einfluss roten Reismehls auf die Triglyzeride bei verkomplizierter Hyperlipidämie


In 31 Studien, in denen rotes Reismehl täglich verabreicht wurde, wurde der Triglyzeridspiegel innerhalb von

  • 4 Wochen (10 Studien) um 23-50%,
  • 6 Wochen (3 Studien) um 22-41%,
  • 8 Wochen (11 Studien) um 20-76%
  • 12 Wochen (7 Studien) um 10-55% gesenkt.

Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, gelang die Senkung des Triglyzeridspiegels bereits nach 4-wöchiger Behandlungsdauer. Deutlich wird ebenso, dass vor allem die stark erhöhten Werte (Gesamtcholesterin > 250 mg/dl) sehr stark reduziert werden konnten.


{+++}Quellen von links nach rechts: YAN Fuxing 1997 (n=40), SHEN Qingshan 1997 (n=36), LIU Jun et al. 1997 (n=144), LIU Zhongying et al. 1997 (n=31), WANG Yuzhu 1997 (n=26), WANG Shaoxia 1997 (n=30), DING Ming et al. 1997 (n=23), CHEN Song-ming et al. 1997 (n=40), TIAN Juan 1997 (n=28), YANG Yanhua et al. 1997 (n=30), TANG Zhichao et al. 1997 (n=57), SONG Dunyun 1997 (n=40), GUO Xiaomai et al. 1997 (n=31), LI Deqiang et al. 1997 (n=35), LIU Hengxiu und LIU Shulan 1997 (n=57), HUANG Dabi 1997 (n=33), QIN Riying et al. 1997 (n=72), LIANG Raorong und ZHOU Yufang 1997 (n=30), ZHU Riyun et al. 2000 (n=676), ZHOU Ling et al. 1997 (n=46), CHEN Song-ming et al. 1997 (n=40), GAO Chao et al. 1997 (n=50), WANG Xiuwei et al. 1997 (n=32), LI Dexiang et al. 1997 (n=130), LI Derong 1997 (n=28), REN Haizhou 1997 (n=50), WANG Fengzhen et a. 1997 (n=52), ZHENG Konglian 1997 (n=61), HAN Zhen und LI Shengtao 1997 (n=32), MAO Bangfu und WANG Yinghua 1997 (n=60), SUN Yaqin und YANG Meiling 1997 (n=28)

Die zugehörigen Daten der einzelnen Studien können in Tabelle 8a-b des Anhanges entnommen werden.

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Gesamtcholesterin

November 17th, 2009 rmandt Posted in a. Gesamtcholesterin No Comments »

Einfluss roten Reismehls auf das Gesamtcholesterin bei verkomplizierter Hyperlipidämie


In 31 Studien, in denen rotes Reismehl täglich verabreicht wurde, wurde der Gesamtcholesterinspiegel innerhalb von

  • 4 Wochen (10 Studien) um 6-39%,
  • 6 Wochen (3 Studien) um 15-22%,
  • 8 Wochen (11 Studien) um 14-42%
  • 12 Wochen (7 Studien) um 21-37% gesenkt.

Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, gelang die Senkung des Gesamtcholesterinspiegels bereits nach 4-wöchiger Behandlungsdauer. Deutlich wird ebenso, dass vor allem die stark erhöhten Werte (Gesamtcholesterin > 250 mg/dl) sehr stark reduziert werden konnten.


{+++}Quellen von links nach rechts: WANG Shaoxia 1997 (n=30), Wang Yuzhu 1997 (n=26), LIU Zhongyring et al. 1997 (n=18), SHEN Qingshan 1997 (n=36), YAN Fuxing 1997 (n=40), LIU Jun et al. 1997, TIAN Juan 1997 (n=28), CHEN Song-ming et al. 1997 (n=40), DING Ming et al. 1997 (n=23), YANG Yanhua et al. 1997 (n=30), TANG Zhichao et al. 1997 (n=40), SONG Dunyun 1997 (n=40), GUO Xiaomai et a. 1997 (n=31), Qin Riying et al. 1997 (n=74), LIU Hengxiu und LIU Shulan 1997 (n=57), LI Deqiang et al. 1997 (n=27), GAO Chao et al. 1997 (n=50), WANG Xuiwei et al. 1997 (n=35), HUANG dabi 1997 (n=33), ZHU Riyun et al. 2000 (n=676), LIANG Raorong und ZHOU Yufang 1997 (n=30), LI Dexiang et al. 1997 (n=130), ZHOU Ling et al. 1997 (n=46), CHEN Songming et al. 1997 (n=40), WANG Fengzhen et al. 1997 (n=52), REN Haizhou 1997 (n=60), ZHENG Konglian 1997 (n=61), HAN Zhen und LI Shengtao (n=24), MAO Bangfu und WANG Yinghua 1997 (n=84), SUN Yaqin und YANG Meiling (n=28), LI Derong 1997 (n=28)

Zu bedenken ist, dass in allen Studien gemischte Patientenkollektive vorhanden waren. Der Anteil von Diabetikern (8.9%) entsprach dabei dem auch in Europa geschätzten Anteil von Personen mit nicht-insulinpflichtigem Diabetes mellitus. Der Anteil von Patienten mit KHK und Hypertonus war vergleichsweise hoch. Trotzdem gelang auch bei diesen, das Grundleiden der Hyperlipidämie verkomplizierenden, Krankheiten eine deutliche Senkung der Gesamtcholesterinwerte in allen Studien. Mit Ausnahme zweier Studien (DING Ming et al. 1997, YANG Yanhua et al. 1997) kam es zu einer statistisch signifikanten Verminderung des Gesamtcholesterins.

Die zugehörigen Daten der einzelnen Studien können in Tabelle 7a-c des Anhanges entnommen werden.

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Hyperlipidämie

November 17th, 2009 rmandt Posted in 08. Verkomplizierte Hyperlipädemie No Comments »

Beeinflussung der durch KHK, Hypertonus oder Diabetes mellitus verkomplizierten Hyperlipidämie durch rotes Reismehl


Im chinesischen Fachschrifttum finden sich bis heute 31 klinische Studien, die bei Patienten, die sowohl an Hyperlipidämie als auch diversen zusätzlichen Krankheiten litten, das rote Reismehlprodukt Zhibituo© zur Blutfettregulation einsetzten. 31.5% der Studienteilnehmer litten zusätzlich an koronarer Herzkrankheit (KHK), 28.6% an Hypertonus und 8.9% an Diabetes mellitus.

In allen Studien wurde rotes Reismehl in Tablettenform {+++}(0.35 g/Tablette; 3 Tabletten pro Gabe) dreimal täglich gegeben, so dass die Tagesdosis (3-3-3 Tabletten) insgesamt 3.15 Gramm rotes Reismehl betrug. In den Studien behandelte man

  • 433 Patienten (darunter 191 Frauen) über 4 Wochen,
  • 128 Patienten (darunter 57 Frauen) über 6 Wochen,
  • 1.190 Patienten (darunter 457 Frauen) über 8 Wochen und
  • 394 Patienten (darunter 125 Frauen) über 12 Wochen.

Dies entspricht einer Gesamtbehandlungsdauer von 322 Patientenjahren auf der Basis von 2.145 Patienten mit einem Frauenanteil von 38.6%.

In den Studien gelang eine Reduktion des Gesamtcholesterins um 6-42%, der Triglyzeride um 10-55% und des LDL um 9-43%. Es gelang eine Anhebung des HDL bis zu 75%. Der Quotient aus Gesamtcholesterin/HDL (bis 84%) konnte ebenso wie der LDL/HDL-Quotient (bis 81%) gesenkt werden. Gleichzeitig war es möglich, das kardioprotektive HDL-Cholesterin um bis zu 75% zu steigern.

Das rote Reismehl zeigte sich wieder als sehr gut verträglich. Lediglich bei 2.8% der behandelten Patienten traten leichte Nebenwirkungen auf. Es dominierten Magenbeschwerden, wenn Hong Qu auf nüchternen Magen eingenommen wurde. Dem konnte durch die Einnahme nach einer (Zwischen-)Mahlzeit abgeholfen werden. Ernste Nebenwirkungen wie erhöhte Leber-/Nierenwerte oder EKG-Veränderungen traten in keinem einzigen Fall auf. Rotes Reismehl ist sehr gut verträglich und eignet sich auch bei Patienten, die zusätzlich an KHK, Hypertonus, Diabetes mellitus oder anderen Erkrankungen leiden, zur Behandlung der Hyperlipidämie vorzüglich

In den nachfolgenden Kapitel finden sich die Ergebnisse der Prüfresultate für die jeweiligen Blutfettwerte im einzelnen dargestellt. Eine tabellarische Aufstellung aller Blutfettwerte-Resultate findet sich in den Tabellen 7-12 des Anhangs.

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