HDL Cholesterin

November 17th, 2009 rmandt Posted in d. HDL Werte No Comments »

Einfluss roten Reismehls auf die HDL-Werte bei einfacher Hyperlipidämie


Im Fachschrifttum finden sich 13 klinische Studien, die bei Patienten, die ausschließlich an Hyperlipidämie litten, das Reismehlprodukt Zhibituo® zur Blutfettregulation einsetzten und Zahlenangaben über die Veränderung der HDL-Werte machten.

In diesen 13 Studien wurde rotes Reismehl in Tablettenform {+++} (0.35 g/Tablette; 3 Tabletten pro Gabe) dreimal täglich gegeben. Die Tagesdosis (3-3-3 Tabletten) lag bei 3.15 Gramm fermentiertem Reismehl.

  • in 5 Studien behandelte man 256 Patienten (darunter 101 Frauen) über 4 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 94 Patienten (darunter 31 Frauen) über 6 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 93 Patienten (darunter 54 Frauen) über 8 Wochen und
  • in 4 Studien behandelte man 330 Patienten (darunter 144 Frauen) über 12 Wochen.

Dies entspricht einer Gesamtbehandlungsdauer von 121 Patientenjahren auf der Basis von 773 Patienten mit reiner Hyperlipidämie bei einem Frauenanteil von 42.6%. Auf dieser Basis erfolgt die Analyse des Effekts von rotem Reismehl in der Therapie der HDL-Werte. Erfolgreiche Steigerung des HDL-Cholesterins durch rotes Reismehl

In 13 auswertbaren Studien, die das rote Reismehlprodukt Zhibituo® überprüften und verwertbare Angaben über die HDL-Werte im Serum vor und nach Therapie machten, ergab sich eine deutliche Anhebung des HDL. In den Studien mit 4wöchiger Laufzeit konnte das HDL um 10-75% angehoben werden. Ähnliche Erfolge fanden sich nach 6wöchiger (22-25%), 8wöchiger (20-28%) und 12wöchiger (20-63%) Einnahmedauer. Bei 10 Studien waren die durchschnittlichen HDL-Werte vor Therapiebeginn zu niedrig (< 40 mg/dl). In acht dieser Studien konnte der HDL-Wert durch rotes Reismehl in den mittleren bis oberen Normbereich verschoben werden. In weiteren 3 Studien lagen die HDL-Werte vor Therapiebeginn am unteren Rand des Normalbereiches (40-59 mg/dl) und konnten durch rotes Reismehl in einem Fall sogar in den Idealbereich (> 60 mg/dl) angehoben werden.

In allen Untersuchungen, vor allem aber bei jenen Studien, in denen die HDL-Ausgangswerte besonders niedrig (< 40 mg/dl) gewesen waren, konnte durch rotes Reismehl eine besonders deutliche Anhebung des kardioprotektiven HDL bewirkt werden. Dies geschah bereits innerhalb von 4 Wochen, aber auch nach längerer Therapie waren weitere Steigerungen möglich.

Veränderung des HDL-Cholesterins durch rotes Reismehl Ausführliche Darstellung der Einzelergebnisse siehe bitte in Anhang Tabelle 4 (*.pdf-File)
Quellen: LI Jun und LI Peng 1997 (n=11), NIE Hongyu et al. 1997 (n=68), YAN Fuxing 1997 (n=23), ZHANG Yaquan et al. 1997 (n=103), CHEN Yanming und FANG Shuwei 1997 (n=32), JIN Chenbiao 1997 (n=46), ZENG Xianghong und XIANG Mingzhu 1997 (n=48), LI Quanli et al. 1997 (n=85), LIU Husheng 1997 (n=62), XU Yulin et al. 1997 (n=51), ZHANG Zhaobin et al. 1997 (n=98), YANG Meiling 1997 (n=58), ZHU Fuan und WANG Xiaofeng 1997 (n=84).

Dies deutet darauf hin, dass rotes Reismehl dazu beitragen kann, erniedrigte HDL-Werte deutlich anzuheben, zumindest in den oberen Normalbereich hinein. Zu bedenken ist in diesem Zusammenhang, dass gerade in letzter Zeit die HDL-Normbereiche aufgrund US-amerikanischer Studien um 15% angehoben worden sind. Wären die vor dem Jahre 2001 gültigen US-Empfehlungen für die HDL-Normbereiche (Ideales HDL > 55 mg/dl) angewendet worden, hätte rotes Reismehl sogar noch deutlich besser abgeschnitten. Dies bedeutet, dass trotz der neuesten Anhebungen der HDL-Idealwerte und Normalbereiche rotes Reismehl weiterhin in der Lage ist, einen äußerst positiven kardioprotektiven Beitrag zu leisten, weil es den HDL-Spiegel erheblich zu steigern in der Lage ist. Ob sich allerdings die ermittelten Ergebnisse ohne Erhöhung der Dosis auf europäische Verhältnisse übertragen lassen, bleibt zweifelhaft. Bekanntlich sind Europäer deutlich größer und schwerer als Chinesen, so dass eine 20-30%ige Dosiserhöhung angezeigt erscheint.

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