Triglyzeride

November 17th, 2009 rmandt Posted in b. Triglyzeride No Comments »

Einfluss roten Reismehls auf die Triglyzeride bei einfacher Hyperlipidämie


Im Fachschrifttum finden sich 14 klinische Studien, die bei Patienten, die ausschließlich an Hyperlipidämie litten, das Reismehlprodukt Zhibituo® zur Blutfettregulation einsetzten und Zahlenangaben über die Veränderung der Triglyzeridwerte angeben.

In allen 14 Studien wurde rotes Reismehl{+++} in Tablettenform (0.35 g/Tablette; 3 Tabletten pro Gabe) dreimal täglich gegeben. Die Tagesdosis (3-3-3 Tabletten) lag bei 3.15 Gramm fermentiertem Reismehl.

  • in 5 Studien behandelte man 256 Patienten (darunter 101 Frauen) über 4 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 94 Patienten (darunter 31 Frauen) über 6 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 93 Patienten (darunter 54 Frauen) über 8 Wochen und
  • in 5 Studien behandelte man 390 Patienten (darunter 168 Frauen) über 12 Wochen.

Dies entspricht einer Gesamtbehandlungsdauer von 131 Patientenjahren auf der Basis von 833 Patienten mit reiner Hyperlipidämie bei einem Frauenanteil von 42.4%. Auf dieser Basis erfolgt die Analyse des Effekts von rotem Reismehl in der Therapie der Triglyzeride. Erfolgreiche Reduktion der Triglyzeride durch rotes Reismehl

In 14 auswertbaren Studien, die das rote Reismehlprodukt Zhibituo® überprüfen und verwertbare Angaben über die Triglyzeride im Serum vor und nach Therapie machten, ergab sich eine deutliche Reduktion der Triglyzeridspiegel. In den Studien mit 4wöchiger Laufzeit konnten die Triglyzeride um 30-57% gesenkt werden. Ähnliche Reduktionen fanden sich nach 6wöchiger (17-31%), 8wöchiger (36-40%) und 12wöchiger (12-35%) Einnahmedauer. Bei 5 Studien waren die durchschnittlichen Triglyzeridwerte vor Therapiebeginn grenzwertig erhöht (150-199 mg/dl), bei weiteren 9 Studien waren die Triglyzeridwerte in einem Bereich angesiedelt (200-499 mg/dl), in dem sie als erhöht angesehen werden mussten. Nur in einer Studie lag der Ausgangsspiegel der Triglyzeride im Normalbereich (< 150 mg/dl). Nach der jeweiligen Behandlung lagen die Durchschnittswerte der Triglyzeride in 8 Studien im Idealbereich (< 150 mg/dl) und bei 6 Studien im Bereich einer grenzwertigen Erhöhung (150-199 mg/dl). Pathologisch erhöht waren die Werte nur noch in einer Studie, wobei hier die Triglyzeridwerte von ursprünglich 309 mg/dl auf 212 mg/dl und damit um 31% gesenkt werden konnten. Es hatte sich hierbei um ein Kollektiv mit besonders hohen Triglyzeridwerten gehandelt, deren Werte innerhalb von 6 Wochen drastisch reduziert werden konnten.

Wie bereits beim Gesamtcholesterin beschrieben, ergab sich auch in diesen Studien der Effekt, dass rotes Reismehl vor allem die besonders stark erhöhten Triglyzeridspiegel senkt (z.B. von 309 mg/dl auf 212 mg/dl bei JIN Chenbiao 1997), während es die bereits im Idealbereich befindlichen Triglyzeridwerte nur wenig absenkt (z.B. von 141 mg/dl auf 123 mg/dl bei ZHANG Zhaobin et al. 1997).

Veränderung der Triglyzeride durch rotes Reismehl Ausführliche Darstellung der Einzelergebnisse siehe bitte in Anhang Tabelle 2 (*.pdf-File)
Quellen: YAN Fuxing 1997 (n=23), LI Jun und LI Peng 1997 (n=22), NIE Hongyu et al. 1997 (n=68), CHEN Yanming und FANG Shuwei 1997 (n=32), ZHANG Yaquan et al. 1997 (n=103), JIN Chenbiao 1997 (n=46), ZENG Xianghong und XIANG Mingzhu 1997 (n=48), LI Quanli et al. 1997 (n=85), LIU Husheng 1997 (n=62), XU Yulin et al. 1997 (n=84), YANG Meiling 1997 (n=58), ZHU Fuan und WANG Xiaofeng 1997 (n=84), LIU Shumin und ZHANG Meilan 1997 (n=60), ZHANG Zhaobin et al. 1997 (n=98).

Dies deutet darauf hin, dass rotes Reismehl dazu beitragen kann, erhöhte Triglyzeridwerte in den gewünschten Zielbereich zu senken und dies auch bei deutlich erhöhten Werten. Ob sich allerdings die ermittelten Ergebnisse ohne Erhöhung der Dosis auf europäische Verhältnisse übertragen lassen, bleibt zweifelhaft. Bekanntlich sind Europäer deutlich größer und schwerer als Chinesen, so dass eine 20-30%ige Dosiserhöhung angezeigt erscheint.

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