Nebenwirkungen

November 17th, 2009 rmandt Posted in g. Nebenwirkungen No Comments »

Nebenwirkungen roten Reismehls bei Patienten mit einfacher Hyperlipidämie


In den 14 Studien, bei denen rotes Reismehl in Tablettenform {+++}(0.35 g/Tablette; 3 Tabletten pro Gabe) dreimal täglich gegeben Patienten mit einfacher Hyperlipidämie gegeben wurde, lag die Tagesdosis (3-3-3 Tabletten) bei 3.15 Gramm fermentiertem Reismehl.

  • in 5 Studien behandelte man 256 Patienten (darunter 101 Frauen) über 4 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 94 Patienten (darunter 31 Frauen) über 6 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 93 Patienten (darunter 54 Frauen) über 8 Wochen und
  • in 5 Studien behandelte man 390 Patienten (darunter 168 Frauen) über 12 Wochen.

Dies entspricht einer Gesamtbehandlungsdauer von 131 Patientenjahren auf der Basis von 833 Patienten mit reiner Hyperlipidämie bei einem Frauenanteil von 42.4%. Auf dieser Basis erfolgt die Analyse des Effekts von rotem Reismehl in der Therapie erhöhter Gesamtcholesterinwerte. Rotes Reismehl ist exzellent verträglich

Die überwiegende Mehrzahl der Patienten in allen ausgewerteten Studien (98,9%) hatte keinerlei Probleme während der Reismehleinnahme. In allen klinischen Studien wurde intensiv nach Nebenwirkungen gesucht, es konnten bei den genannten Patienten keinerlei Nebenwirkungen festgestellt werden. Es kam in keinem Fall zu Veränderungen des Blutbildes oder von Nieren- und Leberwerten. Sofern in den Studien EKG-Untersuchungen vorgenommen wurden, waren die Befunde unauffällig (ZHENG und XIANG 1997).

Allerdings kam es bei 1.1% der Patienten (9 Personen) zu leichten Nebenwirkungen. Es dominierten Magenbeschwerden (4 Patienten), die jedoch keiner Behandlung bedurften. Ursache hierfür ist häufig, dass rotes Reismehl auf nüchternen Magen eingenommen wird. Hier kann es in dann zu Sodbrennen oder saurem Aufstoßen kommen. Dieses Problem kann dadurch gelöst werden, dass das rote Reismehl mit ein wenig Nahrung (z.B. Joghurt) eingenommen wird. In den klinischen Studien wurden bei drei Patienten juckende und gerötete Stellen im Gesicht festgestellt, die jedoch keine Unterbrechung der Einnahme roten Reismehls notwendig machten und nach kurzer Zeit wieder verschwanden. Bei zwei weiteren Patienten wurden winzige blaue Flecken (Hämatome) an den Beinen festgestellt, die unter einer 12wöchigen Reismehltherapie auftraten. Allerdings konnte bei den veranlaßten Blutgerinnungsuntersuchungen kein pathologischer Befund erhoben werden. Die Blutgerinnung war normal. Als die Patienten nach Studienende das Reismehl weiter einnahmen, jedoch die Dosis von 3.15 g Reismehl auf 2.1 g Reismehl täglich reduzierten, verschwanden die winzigen blauen Flecken wieder (siehe Abbildung).

Häufigkeit von Nebenwirkungen unter roter Reismehltherapie bei Patienten mit einfacher Hyperlipidämie
Ausführliche Darstellung der Einzelergebnisse siehe bitte in Anhang Tabelle 6 (*.pdf-File)

Insgesamt gesehen kann davona ausgegangen werden, dass rotes Reismehl in der Regel problemlos vertragen wird und nur in wenigen Ausnahmefällen leichte, zeitweise auftretende und einfach zu beherrschende unerwünschte Wirkungen auftreten. Besonders positiv zu bewerten ist, dass rotes Reismehl keinerlei Einfluss auf die Blutgerinnungsfähigkeit, das Blutbild oder routinemäßig erhobene Urin- und Serumparameter (Nieren- und Leberwerte) hat. Für eine dauerhafte Therapie kann es ruhigen Gewissens empfohlen werden. Sollten Magenbeschwerden auftreten, können diese durch gleichzeitige Einnahme von Nahrung zum Verschwinden gebracht werden.

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HDL/LDL Quotient

November 17th, 2009 rmandt Posted in f. HDL/LDL Quotient No Comments »

Einfluss roten Reismehls auf die Ges.-Chol./HDL- und LDL/HDL-Quotienten bei einfacher Hyperlipidämie


In epidemiologischen Studien wie dem MONICA-Projekt und der Münster Heart Study (PROCAM) konnte gezeigt werden, dass das Verhältnis von Gesamtcholesterin zu HDL bzw. von LDL zu HDL von entscheidender Bedeutung bei der Bewertung des koronaren Risikos sind. In beiden Fällen sollte der Anteil von HDL im Verhälsnis zum Gesamt- bzw. LDL-Cholesterin möglichst hoch sein. Anzustreben sind ein Ges.-Chol./HDL-Quotient < 5.5 (18% oder mehr HDL-Anteil) bzw. ein LDL/HDL-Quotient < 4.3 (23% oder mehr HDL-Anteil im Verhältnis zu LDL-Cholesterin). Rotes Reismehl muss demnach {+++}zeigen, ob es in der Lage ist, auch hier positive Effekte zu bewirken. In allen nachfolgend berichteten Studien wurde rotes Reismehl in Tablettenform (0.35 g/Tablette; 3 Tabletten pro Gabe) dreimal täglich gegeben. Die Tagesdosis (3-3-3 Tabletten) betrug 3.15 Gramm fermentiertes Reismehl.

Rotes Reismehl senkt den Gesamtcholesterin/HDL-Quotienten

In 13 Studien wurden insgesamt rotes Reismehl in Tablettenform (0.35 g/Tablette; 3 Tabletten pro Gabe) dreimal täglich gegeben. Die Tagesdosis (3-3-3 Tabletten) lag bei 3.15 Gramm fermentiertem Reismehl.

  • in 5 Studien behandelte man 256 Patienten (darunter 101 Frauen) über 4 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 94 Patienten (darunter 31 Frauen) über 6 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 93 Patienten (darunter 54 Frauen) über 8 Wochen und
  • in 4 Studien behandelte man 330 Patienten (darunter 144 Frauen) über 12 Wochen.

Dies entspricht einer Gesamtbehandlungsdauer von 121 Patientenjahren auf der Basis von 827 Patienten mit reiner Hyperlipidämie bei einem Frauenanteil von 39.9%. Auf dieser Basis erfolgt die Analyse des Effekts von rotem Reismehl bezüglich des Gesamtcholesterin/HDL-Quotienten.

Die nachfolgende Abbildung zeigt, dass innerhalb von 4 Wochen (32-59%), 6 Wochen (30-36%), 8 Wochen (37-38%) und 12 Wochen (33-53%) eine erhebliche Reduktion des Gesamtcholesterin/HDL-Quotienten in allen Reismehlstudien möglich war. In allen Studien war vor Therapiebeginn der Quotient unerwünscht hoch und lag teilweise fast doppelt so hoch wie der anzustrebende Idealwert (< 5.5). Nach der Therapie war der Quotient in 11 der 13 Studien auf einen Wert < 5.5 gesunken, in einer weiteren Studie hatte er fast den Idealwert erreicht (von 8.8 auf 5.6 in von 5.5 bei JIN Chenbiao 1997). In derjenigen Studie (LI Quanli et al. 1997), in der ein sehr hoher Ausgangsquotient (10.2) behandelt worden war, konnte nach 8wöchiger Behandlung der Quotient zwar nicht in den Idealbereich gesenkt werden, jedoch war eine 38%ige Reduktion auf einen Quotienten von durchschnittlich 6.3 möglich.

Veränderung des Gesamtcholesterin/HDL-Quotienten durch rotes Reismehl Ausführliche Darstellung der Einzelergebnisse siehe bitte in Anhang Tabelle 5 (*.pdf-File)
Quellen von links nach rechts: YAN Fuxing 1997, CHEN Yanming und FANG Shuwei 1997, ZHANG Yaquan et al. 1997, LI Jun und LI Peng 1997, NIE Hongyu et al. 1997, JIN Chenbiao 1997, ZENG Xianghong und XIANG Mingzhu 1997, LI Quanli et al. 1997, LIU Husheng 1997, ZHANG Zhaobin et al. 1997, YANG Meiling 1997, XU Yulin et a. 1997, ZHU Fuan und WANG Xiaofeng 1997.
Rotes Reismehl senkt den LDL/HDL-Quotienten

Weil nur in 4 chinesischen roten Reismehl-Studien Angaben über HDL- und LDL-Werte publiziert wurden, stützt sich die folgende Auswertung auf vergleichsweise wenige Angaben. Es handelte sich um eine 4wöchige und um drei 12wöchige Reismehlstudien. Auch hier war rotes Reismehl in Tablettenform (0.35 g/Tablette; 3 Tabletten pro Gabe) dreimal täglich gegeben worden. Die Tagesdosis (3-3-3 Tabletten) betrug 3.15 Gramm fermentiertes Reismehl.

Auf der Basis der PROCAM-Studie ist ein LDL/HDL-Quotient < 4.3 als erstrebenswert anzusehen. Diese Annahme erfüllten die LDL-/HDL-Relationen allerdings bereits in drei von vier Fällen schon vor Beginn der Reismehlgabe. Die Werte lagen in einem Fall (5.5) aber deutlich darüber und in drei Fällen an der oberen Grenze des Zielkorridores. In allen Studien konnte eine deutliche Verschiebung des HDL zu Lasten des LDL erreicht werden, was einer deutlichen Reduktion des Quotienten (34-65%) entsprach. Damit konnte durch Reismehl auch hier eine deutliche, zusätzliche koronare Risikosenkung erzielt werden, wie die nachfolgende Abbildung zeigt.

Veränderung des LDL/HDL-Quotienten durch rotes Reismehl Ausführliche Darstellung der Einzelergebnisse siehe bitte in Anhang Tabelle 5 (*.pdf-File)
Quellen von links nach rechts: YAN Fuxing 1997, YANG Meiling 1997, XU Yulin et al. 1997, ZHU Fuan und WANG Xiaofeng 1997.
Rotes Reismehl senkt die Quotienten mit zunehmender Behandlungsdauer

In der Studie von ZHU und WANG (1997) konnte mit fortlaufender Beobachtungsdauer eine beständig fortschreitende Senkung der Quotienten aus Gesamtcholesterin/HDL und LDL/HDL festgestellt werden. Waren beide vor Therapiebeginn deutlich erhöht oder zumindest im oberen Bereich der Toleranzschwelle, fielen beide Quotienten bereits nach 4 Wochen in den jeweiligen Zielbereich ab, um nachfolgend weiter abzusinken (siehe Abbildung).

Veränderungen der Blutfettquotienten in der Studie von ZHU und WANG 1997

Insgesamt ergibt sich hinsichtlich der untersuchten Quotienten aus Gesamtcholesterin/HDL und LDL/HDL ein sehr positives Bild. Rotes Reismehl ist in der Lage, beide Quotienten deutlich zu senken und dies auch bei stark erhöhten Ausgangswerten. Nicht in jedem Fall ist eine Optimierung der Quotienten in den Idealbereich möglich, vor allem dann nicht, wenn die Ausgangsrelation des Gesamtcholesterin/HDL-Quotienten besonders schlecht ist. Aber auch in diesen Fällen ist eine erhebliche Reduktion der Quotientenwerte möglich. Mit rotem Reismehl ist, gemessen an den Aussagen epidemiologischer Studien wie MONICA oder PROCAM, eine drastische Senkung des koronaren Risikos durch die positive Blutfettregulation möglich.

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Blutfette

November 17th, 2009 rmandt Posted in e. Sonstige Blutfettwerte No Comments »

Einfluss roten Reismehls auf sonstige Blutfettwerte (VLDL, Apolipoprotein A1 und B100) bei einfacher Hyperlipidämie


Im Fachschrifttum finden sich nur wenige Mitteilungen über den Einfluss von rotem Reismehl auf Blutfette wie VLDL, Apolipoprotein A1 oder Apolipoprotein B100. Hauptursache dürften die aufwendigen Untersuchungstechniken sein, die eine routinemäßige Untersuchung dieser speziellen Blutfettfraktionen zu teuer machen.

In insgesamt 2 Studien {+++}(YAN Fuxing 1997, ZHANG Zhaobin et al. 1997) wurden die genannten Blutfette nach 4- bzw. 12wöchiger Anwendung roten Reismehls bestimmt. Aus den beiden nachfolgenden Abbildungen ist zu erkennen, dass das VLDL innerhalb von 4 Wochen signifikant um 52% gesenkt werden konnte (YAN Fuxing 1997). In der gleichen Studie konnte eine, allerdings nicht statistisch signifikante, Steigerung des HDL-assoziierten Apolipoprotein A1 um 30% nachgewiesen werden. Das LDL-assoziierte Apolipoprotein B100 konnte in der Studie von ZHANG Zhaobin et al. (1997) signifikant um 11% innerhalb von 12 Wochen Reismehltherapie reduziert werden.

Veränderung des VLDL-Cholesterins durch rotes Reismehl
Quelle: YAN Fuxing 1997 (n=23) Veränderung von Apolipoprotein-A1 und -B100 durch rotes Reismehl
Quellen: für Apolipoprotein A-1: YAN Fuxing 1997 (n=23); für Apolipoprotein B100: ZHANG Zhiobin et al. 1997 (n=98).

Die wenigen Studien zeigen, dass auch andere Blutfette und Apolipoproteine durch rotes Reismehl positiv beeinflusst werden können. Die Studienlage für Patienten, die an Hyperlipidämie leiden, ist für diese speziellen, in der klinischen Routine kaum bestimmten, Parameter aber noch sehr dürftig. Derzeit läßt sich eine abschließende Bewertung der therapeutischen Fähigkeiten von rotem Reismehl in diesem Bereich noch nicht treffen. Offensichtlich ist jedoch der Trend hin zu einer positiven Blutfettregulation bezüglich VLDL und der Apolipoproteine A1 und B100.

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HDL Cholesterin

November 17th, 2009 rmandt Posted in d. HDL Werte No Comments »

Einfluss roten Reismehls auf die HDL-Werte bei einfacher Hyperlipidämie


Im Fachschrifttum finden sich 13 klinische Studien, die bei Patienten, die ausschließlich an Hyperlipidämie litten, das Reismehlprodukt Zhibituo® zur Blutfettregulation einsetzten und Zahlenangaben über die Veränderung der HDL-Werte machten.

In diesen 13 Studien wurde rotes Reismehl in Tablettenform {+++} (0.35 g/Tablette; 3 Tabletten pro Gabe) dreimal täglich gegeben. Die Tagesdosis (3-3-3 Tabletten) lag bei 3.15 Gramm fermentiertem Reismehl.

  • in 5 Studien behandelte man 256 Patienten (darunter 101 Frauen) über 4 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 94 Patienten (darunter 31 Frauen) über 6 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 93 Patienten (darunter 54 Frauen) über 8 Wochen und
  • in 4 Studien behandelte man 330 Patienten (darunter 144 Frauen) über 12 Wochen.

Dies entspricht einer Gesamtbehandlungsdauer von 121 Patientenjahren auf der Basis von 773 Patienten mit reiner Hyperlipidämie bei einem Frauenanteil von 42.6%. Auf dieser Basis erfolgt die Analyse des Effekts von rotem Reismehl in der Therapie der HDL-Werte. Erfolgreiche Steigerung des HDL-Cholesterins durch rotes Reismehl

In 13 auswertbaren Studien, die das rote Reismehlprodukt Zhibituo® überprüften und verwertbare Angaben über die HDL-Werte im Serum vor und nach Therapie machten, ergab sich eine deutliche Anhebung des HDL. In den Studien mit 4wöchiger Laufzeit konnte das HDL um 10-75% angehoben werden. Ähnliche Erfolge fanden sich nach 6wöchiger (22-25%), 8wöchiger (20-28%) und 12wöchiger (20-63%) Einnahmedauer. Bei 10 Studien waren die durchschnittlichen HDL-Werte vor Therapiebeginn zu niedrig (< 40 mg/dl). In acht dieser Studien konnte der HDL-Wert durch rotes Reismehl in den mittleren bis oberen Normbereich verschoben werden. In weiteren 3 Studien lagen die HDL-Werte vor Therapiebeginn am unteren Rand des Normalbereiches (40-59 mg/dl) und konnten durch rotes Reismehl in einem Fall sogar in den Idealbereich (> 60 mg/dl) angehoben werden.

In allen Untersuchungen, vor allem aber bei jenen Studien, in denen die HDL-Ausgangswerte besonders niedrig (< 40 mg/dl) gewesen waren, konnte durch rotes Reismehl eine besonders deutliche Anhebung des kardioprotektiven HDL bewirkt werden. Dies geschah bereits innerhalb von 4 Wochen, aber auch nach längerer Therapie waren weitere Steigerungen möglich.

Veränderung des HDL-Cholesterins durch rotes Reismehl Ausführliche Darstellung der Einzelergebnisse siehe bitte in Anhang Tabelle 4 (*.pdf-File)
Quellen: LI Jun und LI Peng 1997 (n=11), NIE Hongyu et al. 1997 (n=68), YAN Fuxing 1997 (n=23), ZHANG Yaquan et al. 1997 (n=103), CHEN Yanming und FANG Shuwei 1997 (n=32), JIN Chenbiao 1997 (n=46), ZENG Xianghong und XIANG Mingzhu 1997 (n=48), LI Quanli et al. 1997 (n=85), LIU Husheng 1997 (n=62), XU Yulin et al. 1997 (n=51), ZHANG Zhaobin et al. 1997 (n=98), YANG Meiling 1997 (n=58), ZHU Fuan und WANG Xiaofeng 1997 (n=84).

Dies deutet darauf hin, dass rotes Reismehl dazu beitragen kann, erniedrigte HDL-Werte deutlich anzuheben, zumindest in den oberen Normalbereich hinein. Zu bedenken ist in diesem Zusammenhang, dass gerade in letzter Zeit die HDL-Normbereiche aufgrund US-amerikanischer Studien um 15% angehoben worden sind. Wären die vor dem Jahre 2001 gültigen US-Empfehlungen für die HDL-Normbereiche (Ideales HDL > 55 mg/dl) angewendet worden, hätte rotes Reismehl sogar noch deutlich besser abgeschnitten. Dies bedeutet, dass trotz der neuesten Anhebungen der HDL-Idealwerte und Normalbereiche rotes Reismehl weiterhin in der Lage ist, einen äußerst positiven kardioprotektiven Beitrag zu leisten, weil es den HDL-Spiegel erheblich zu steigern in der Lage ist. Ob sich allerdings die ermittelten Ergebnisse ohne Erhöhung der Dosis auf europäische Verhältnisse übertragen lassen, bleibt zweifelhaft. Bekanntlich sind Europäer deutlich größer und schwerer als Chinesen, so dass eine 20-30%ige Dosiserhöhung angezeigt erscheint.

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LDL Cholesterin

November 17th, 2009 rmandt Posted in c. LDL Werte No Comments »

Einfluss roten Reismehls auf die LDL-Werte bei einfacher Hyperlipidämie


Im chinesischen Fachschrifttum finden sich nur wenige Studien, bei denen das LDL-Cholesterin bei Patienten mit einfacher Hyperlipidämie untersucht wurde und entsprechende Zahlenangaben vorhanden sind.

Insgesamt liegen derzeit 4 Studien vor, in denen rotes Reismehl in Tablettenform {+++}(0.35 g/Tablette; 3 Tabletten pro Gabe) dreimal täglich gegeben wurde. Die Tagesdosis (3-3-3 Tabletten) lag bei 3.15 Gramm fermentiertem Reismehl:

  • in 1 Studie behandelte man 23 Patienten (darunter 12 Frauen) über 4 Wochen,
  • in 3 Studien behandelte man 232 Patienten (darunter 99 Frauen) über 12 Wochen.

Dies entspricht einer Gesamtbehandlungsdauer von 55 Patientenjahren auf der Basis von 255 Patienten mit reiner Hyperlipidämie bei einem Frauenanteil von 43.5%. Auf dieser Basis erfolgt die Analyse des Effekts von rotem Reismehl in der Therapie des LDL-Cholesterins. Erfolgreiche Reduktion des LDL-Cholesterins durch rotes Reismehl

In allen 4 auswertbaren Studien, die das rote Reismehlprodukt Zhibituo® überprüften und verwertbare Angaben über das LDL im Serum vor und nach Therapie machten, ergab sich eine deutliche Reduktion der LDL-Konzentration. In der Studie mit 4wöchiger Laufzeit konnten die LDL-Werte um 54% gesenkt werden und auch nach 12wöchiger Einnahmedauer fanden sich Reduktionen zwischen 15-38%. Bei allen 4 Studien waren die durchschnittlichen LDL-Werte vor Therapiebeginn pathologisch erhöht (> 160 mg/dl). Nach der Reismehlbehandlung lagen die Durchschnittswerte des LDL in 3 von 4 Studien im Idealbereich (< 130 mg/dl) bzw. in einem Fall im oberen Grenzbereich (130-159 mg/dl).

Wie bereits beim Gesamtcholesterin und den Triglyzeriden beschrieben, ergab sich auch in diesen Studien der Effekt, dass rotes Reismehl vor allem die besonders stark erhöhten LDL-Werte senkt (z.B. von 212 mg/dl auf 96 mg/dl bei YAN Fuxing 1997), während es die bereits im unteren Bereich befindlichen LDL-Werte weniger stark absenkt (z.B. von 169 mg/dl auf 142 mg/dl bei XU Yulin et al. 1997).

Veränderung des LDL-Cholesterins durch rotes Reismehl Ausführliche Darstellung der Einzelergebnisse siehe bitte in Anhang Tabelle 3 (*.pdf-File)
Quellen: YAN Fuxing 1997 (n=23), ZHU Fuan und WANG Xiaofeng 1997 (n=84), YANG Meiling 1997 (n=58), XU Yulin et al. 1997 (n=60).

Dies deutet darauf hin, dass rotes Reismehl dazu beitragen kann, erhöhte LDL-Werte in der Mehrzahl der Fälle in den gewünschten Zielbereich zu senken und dies vor allem bei deutlich erhöhten Werten. Ob sich allerdings die ermittelten Ergebnisse ohne Erhöhung der Dosis auf europäische Verhältnisse übertragen lassen, bleibt zweifelhaft. Bekanntlich sind Europäer deutlich größer und schwerer als Chinesen, so dass eine 20-30%ige Dosiserhöhung angezeigt erscheint.

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Triglyzeride

November 17th, 2009 rmandt Posted in b. Triglyzeride No Comments »

Einfluss roten Reismehls auf die Triglyzeride bei einfacher Hyperlipidämie


Im Fachschrifttum finden sich 14 klinische Studien, die bei Patienten, die ausschließlich an Hyperlipidämie litten, das Reismehlprodukt Zhibituo® zur Blutfettregulation einsetzten und Zahlenangaben über die Veränderung der Triglyzeridwerte angeben.

In allen 14 Studien wurde rotes Reismehl{+++} in Tablettenform (0.35 g/Tablette; 3 Tabletten pro Gabe) dreimal täglich gegeben. Die Tagesdosis (3-3-3 Tabletten) lag bei 3.15 Gramm fermentiertem Reismehl.

  • in 5 Studien behandelte man 256 Patienten (darunter 101 Frauen) über 4 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 94 Patienten (darunter 31 Frauen) über 6 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 93 Patienten (darunter 54 Frauen) über 8 Wochen und
  • in 5 Studien behandelte man 390 Patienten (darunter 168 Frauen) über 12 Wochen.

Dies entspricht einer Gesamtbehandlungsdauer von 131 Patientenjahren auf der Basis von 833 Patienten mit reiner Hyperlipidämie bei einem Frauenanteil von 42.4%. Auf dieser Basis erfolgt die Analyse des Effekts von rotem Reismehl in der Therapie der Triglyzeride. Erfolgreiche Reduktion der Triglyzeride durch rotes Reismehl

In 14 auswertbaren Studien, die das rote Reismehlprodukt Zhibituo® überprüfen und verwertbare Angaben über die Triglyzeride im Serum vor und nach Therapie machten, ergab sich eine deutliche Reduktion der Triglyzeridspiegel. In den Studien mit 4wöchiger Laufzeit konnten die Triglyzeride um 30-57% gesenkt werden. Ähnliche Reduktionen fanden sich nach 6wöchiger (17-31%), 8wöchiger (36-40%) und 12wöchiger (12-35%) Einnahmedauer. Bei 5 Studien waren die durchschnittlichen Triglyzeridwerte vor Therapiebeginn grenzwertig erhöht (150-199 mg/dl), bei weiteren 9 Studien waren die Triglyzeridwerte in einem Bereich angesiedelt (200-499 mg/dl), in dem sie als erhöht angesehen werden mussten. Nur in einer Studie lag der Ausgangsspiegel der Triglyzeride im Normalbereich (< 150 mg/dl). Nach der jeweiligen Behandlung lagen die Durchschnittswerte der Triglyzeride in 8 Studien im Idealbereich (< 150 mg/dl) und bei 6 Studien im Bereich einer grenzwertigen Erhöhung (150-199 mg/dl). Pathologisch erhöht waren die Werte nur noch in einer Studie, wobei hier die Triglyzeridwerte von ursprünglich 309 mg/dl auf 212 mg/dl und damit um 31% gesenkt werden konnten. Es hatte sich hierbei um ein Kollektiv mit besonders hohen Triglyzeridwerten gehandelt, deren Werte innerhalb von 6 Wochen drastisch reduziert werden konnten.

Wie bereits beim Gesamtcholesterin beschrieben, ergab sich auch in diesen Studien der Effekt, dass rotes Reismehl vor allem die besonders stark erhöhten Triglyzeridspiegel senkt (z.B. von 309 mg/dl auf 212 mg/dl bei JIN Chenbiao 1997), während es die bereits im Idealbereich befindlichen Triglyzeridwerte nur wenig absenkt (z.B. von 141 mg/dl auf 123 mg/dl bei ZHANG Zhaobin et al. 1997).

Veränderung der Triglyzeride durch rotes Reismehl Ausführliche Darstellung der Einzelergebnisse siehe bitte in Anhang Tabelle 2 (*.pdf-File)
Quellen: YAN Fuxing 1997 (n=23), LI Jun und LI Peng 1997 (n=22), NIE Hongyu et al. 1997 (n=68), CHEN Yanming und FANG Shuwei 1997 (n=32), ZHANG Yaquan et al. 1997 (n=103), JIN Chenbiao 1997 (n=46), ZENG Xianghong und XIANG Mingzhu 1997 (n=48), LI Quanli et al. 1997 (n=85), LIU Husheng 1997 (n=62), XU Yulin et al. 1997 (n=84), YANG Meiling 1997 (n=58), ZHU Fuan und WANG Xiaofeng 1997 (n=84), LIU Shumin und ZHANG Meilan 1997 (n=60), ZHANG Zhaobin et al. 1997 (n=98).

Dies deutet darauf hin, dass rotes Reismehl dazu beitragen kann, erhöhte Triglyzeridwerte in den gewünschten Zielbereich zu senken und dies auch bei deutlich erhöhten Werten. Ob sich allerdings die ermittelten Ergebnisse ohne Erhöhung der Dosis auf europäische Verhältnisse übertragen lassen, bleibt zweifelhaft. Bekanntlich sind Europäer deutlich größer und schwerer als Chinesen, so dass eine 20-30%ige Dosiserhöhung angezeigt erscheint.

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Gesamtcholesterin

November 17th, 2009 rmandt Posted in a. Gesamtcholesterin No Comments »

Einfluss roten Reismehls auf das Gesamtcholesterin bei einfacher Hyperlipidämie


Im Fachschrifttum finden sich 14 klinische Studien, die bei Patienten, die ausschließlich an Hyperlipidämie litten, das Reismehlprodukt Zhibituo® zur Blutfettregulation einsetzten und Zahlenangaben über die Veränderung des Gesamtcholesterinspiegels mitteilten.

In allen 14 Studien wurde rotes Reismehl in Tablettenform (0.35 g/Tablette; 3 Tabletten pro Gabe) dreimal täglich gegeben. Die Tagesdosis (3-3-3 Tabletten) lag bei 3.15 Gramm fermentiertem Reismehl.

  • in 5 Studien behandelte man 256 Patienten (darunter 101 Frauen) über 4 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 94 Patienten (darunter 31 Frauen) über 6 Wochen,
  • in 2 Studien behandelte man 93 Patienten (darunter 54 Frauen) über 8 Wochen und
  • in 5 Studien behandelte man 390 Patienten (darunter 168 Frauen) über 12 Wochen.

Dies entspricht einer Gesamtbehandlungsdauer von 131 Patientenjahren auf der Basis von 833 Patienten mit reiner Hyperlipidämie bei einem Frauenanteil von 42.4%. Auf dieser Basis erfolgt die Analyse des Effekts von rotem Reismehl in der Therapie erhöhter Gesamtcholesterinwerte.

Erfolgreiche Cholesterinsenkung durch rotes Reismehl
In 14 auswertbaren Studien, die das rote Reismehlprodukt Zhibituo® überprüfen und verwertbare Angaben über den Cholesteringehalt im Serum vor und nach Therapie machten, ergab sich eine deutliche Reduktion des Gesamtcholesterinspiegels. In den Studien mit 4wöchiger Laufzeit {+++}konnte das Gesamtcholesterin um 13-39% gesenkt werden. Ähnliche Reduktionen fanden sich nach 6wöchiger (18-21%), 8wöchiger (21-22%) und 12wöchiger (16-25%) Behandlungsdauer. In allen 14 Studien lag der durchschnittliche Gesamtcholesterinwert vor Therapiebeginn entweder sehr knapp (1 Studie) oder deutlich (13 Studien) im pathologischen Bereich (> 240 mg/dl). Nach der jeweiligen Behandlung waren diese Durchschnittswerte in 4 Studien in den Idealbereich (< 200 mg/dl) gesenkt worden, in 4 weiteren Studien lagen die Gesamtcholesterinwerte nur knapp über dem Idealbereich (204-208 mg/dl) und in den verbleibenden 6 Studien waren das Gesamtcholesterin in den oberen Grenzbereich reduziert worden.

Die nachfolgende Abbildung zeigt jedoch einen weiteren interessanten Aspekt. Rotes Reismehl senkt anteilsmäßig vor allem die besonders stark erhöhten Gesamtcholesterinspiegel (z.B. von 293 md/dl auf 177 mg/dl bei YAN Fuxing 1997) am stärksten, während es die weniger stark erhöhten Gesamtcholesterinspiegel mengenmäßig weniger stark reduziert (z.B. von 239 mg/dl auf 196 mg/dl bei ZHU Fuan und WANG Xiaofeng 1997).

Veränderung des Gesamtcholesterins durch rotes Reismehl Ausführliche Darstellung der Einzelergebnisse siehe bitte in Anhang Tabelle 1 (*.pdf-File)
Quellen: YAN Fuxing 1997 (n=23), CHEN Yanming und FANG Shuwei 1997 (n=32), ZHANG Yaquan et al. 1997 (n=103), LI Jun und LI Peng 1997 (n=10), NIE Hongyu et al. 1997 (n=68), JIN Chenbiao 1997 (n=46), ZENG Xianghong und XIANG Mingzhu 1997 (n=48), LI Quanli et al. 1997 (n=85), LIU Husheng 1997 (n=62), ZHANG Zhaobin et al. 1997 (n=98), YANG Meiling 1997 (n=58), LIU Shumin und ZHANG Meilan 1997 (n=60), XU Yulin et al. 1997 (n=57), ZHU Fuan und WANG Xiaofeng 1997 (n=84).

Dies deutet darauf hin, dass rotes Reismehl dazu beitragen kann, den erhöhten Gesamtcholesterinwert in den gewünschten Zielbereich zu senken, ohne dass die Gefahr besteht, einen unerwünscht niedrigen Wert zu erreichen. Ob sich allerdings die ermittelten Ergebnisse ohne Erhöhung der Dosis auf europäische Verhältnisse übertragen lassen, bleibt zweifelhaft. Bekanntlich sind Europäer deutlich größer und schwerer als Chinesen, so dass eine 20-30%ige Dosiserhöhung angezeigt erscheint.

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Hyperlipidämie

November 17th, 2009 rmandt Posted in 07. Rotes Reismehl bei Hyperlipidämie No Comments »

Beeinflussung der einfachen Hyperlipidämie durch rotes Reismehl


Im Fachschrifttum finden sich bis heute 14 klinische Studien, die bei Patienten, die ausschließlich an Hyperlipidämie litten, das Reismehlprodukt Zhibituo® zur Blutfettregulation einsetzten. In allen Studien wurde Reismehl in Tablettenform (0.35 g/Tablette; 3 Tabletten pro Gabe) dreimal täglich gegeben, so dass die Tagesdosis (3-3-3 Tabletten) insgesamt 3.15 Gramm Reismehl betrug.

In den Studien behandelte man

  • 256 Patienten (darunter 101 Frauen) über 4 Wochen,
  • 94 Patienten (darunter 31 Frauen) über 6 Wochen,
  • 93 Patienten (darunter 54 Frauen) über 8 Wochen und
  • 390 Patienten (darunter 168 Frauen) über 12 Wochen.

Dies entspricht einer Gesamtbehandlungsdauer von 131 Patientenjahren auf der Basis von 833 Patienten mit reiner Hyperlipidämie bei einem Frauenanteil von 42.4%.

Erfolgreiche Blutfettregulation durch rotes Reismehl
In den klinischen Studien gelang bei ausschließlich an Hyperlipidämie erkrankten Patienten

  • eine Reduktion des Gesamtcholesterins um 17-39%
  • eine Reduktion der Triglyzeride um 12-57%
  • eine Reduktion des LDL um 15-54%
  • eine Anhebung des HDL um 10-75%
  • eine Absenkung des Gesamtcholesterin/HDL-Quotienten um 30-59%, wobei der in 13 auswertbaren Studien erhöhte Quotientenwert (> 5.5) in 12 Studien in den idealen Bereich bis 5.5 gesenkt werden konnte
  • eine Absenkung des LDL/HDL-Quotienten um 34-65%, wobei der in 4 auswertbaren Studien grenzwert oder eindeutig erhöhte Quotient in allen Fällen in den idealen Bereich unterhalb 4.3 gesenkt werden konnte.

Eine tabellarische Aufstellung dieser Studien steht im Anhang bereit.

Deutlichere Blutfettregulation mit zunehmender Behandlungsdauer{+++}
Da viele der publizierten Studien einarmige Vorher-Nachher-Vergleiche waren, ergab sich bei der Analyse der Veränderungen das Ergebnis einer scheinbaren Verringerung der Wirksamkeit des Reismehls mit zunehmender Behandlungsdauer. Dies deshalb, weil die Reduktionen der Blutfettwerte zum einen bei besonders hohen Blutfettspiegeln am größten ausfielen und zum anderen, weil diese Reduktionen bei denjenigen Studien mit einer 4wöchigen Laufzeit höher waren als jene bei den Studien mit 12wöchiger Laufzeit. Dabei handelte es sich aber um einen Scheineffekt, denn in der Studie von ZHU Fuan und WANG Xiaofeng (1997) konnten bei regelmäßigen, vierwöchig stattfindenden Kontrollen erhebliche und fortschreitende Senkungen des Gesamtcholesterinspiegels, der Triglyzeride und des LDL mit zunehmender Beobachtungsdauer ermittelt werden (siehe Abbildung):

Veränderungen der Blutfette in der Studie von ZHU und WANG 1997
ZHU Fuan, WANG Xiaofeng: The effects of Zhibituo in 84 patients with hyperlipidemia. New Drugs and Clinical Remedies 16 (Suppl.1): 42, 1997

In der gleichen Studie konnte ebenso eine mit der Zeit weiter fortschreitende Senkung der Quotienten aus Gesamtcholesterin/HDL und LDL/HDL festgestellt werden. Waren beide vor Therapiebeginn deutlich erhöht oder zumindest im oberen Bereich der Toleranzschwelle, fielen beide Quotienten bereits nach 4 Wochen in den jeweiligen Zielbereich ab, um nachfolgend weiter abzusinken (siehe Abbildung).

Veränderungen der Blutfettquotienten in der Studie von ZHU und WANG 1997
ZHU Fuan, WANG Xiaofeng: The effects of Zhibituo in 84 patients with hyperlipidemia. New Drugs and Clinical Remedies 16 (Suppl.1): 42, 1997

Das VLDL wurde nur in einer Studie untersucht (YAN Fuxing 1997). Bei 43 Hyperlipidämie-Patienten gelang innerhalb von 4 Wochen eine Senkung um 52.8%. In der gleichen Studie konnte das HDL-assoziierte Apolipoprotein A1 um 30.4% gesteigert werden.

Nebenwirkungen waren selten und mild

In allen klinischen Studien, die mit Reismehl in der Behandlung ausschließlich an Hyperlipidämie leidender Patienten ohne zusätzliche Erkrankungen durchgeführt wurden, wurde intensiv nach Nebenwirkungen gesucht. Es konnten jedoch in 11 der 14 Studien keinerlei Nebenwirkungen gefunden werden. In den verbleibenden 3 Studien kam es in vier Fällen zu Magenbeschwerden, in drei Fällen zu zeitweise auftretenden juckenden Stellen im Gesicht und in zwei Fällen zu winzigen Hämatomen an den Beinen, die innerhalb von 4 Wochen wieder verschwanden. In keinem einzigen Fall musste die Therapie wegen der Nebenwirkungen unterbrochen werden. Veränderungen der Leber- oder Nierenfunktion oder pathologische Befunde in routinemäßig veranlassten Urin- und Blutuntersuchungen sowie dem Elektrokardiogramm (EKG) wurden nicht festgestellt. Bezogen auf alle 833 behandelten Patienten lag die gesamte Nebenwirkungsrate bei 1.1% (n=9).

In den folgenden Abschnitten dieser Publikation erfahren Sie Ergebnisse der einzelnen chinesischen Studien für jeden Blutfettparameter im einzelnen.

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